Urlaubsgrüße von den schönsten Stränden Europas

Warum in der Ferne schweifen? Wer keine Lust auf Karibik hat, findet auch in Europa jede Menge Traumstrände. 7 gute Gelegenheiten, Freunde und Kollegen daheim mit Postkarten aus dem Paradies zu ärgern.

  1. Elafonisi, Kreta/Griechenland – Das Paradies ist pink-türkis

Wer die Kollegen daheim mit einem fast schon surrealen Postkarten-Motiv ärgern möchte, muss nach Elafonisi. Die kleine Insel ist vom südwestlichen Zipfel Kretas aus durch eine befestigte Straße erreichbar. Wenn das Meer ruhig ist, kann man auch zu Fuß hinlaufen – über einem schmalen, leicht flamingo-farbenen Sandstreifen. „Der Strand ist pink, das Wasser türkis – Grüße aus dem Paradies!“

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  1. Cala Goloritzè, Sardinien/ItalienWer sie findet, freut sich

Winzig, versteckt, aber jeden Aufwand wert: Die Bucht von Goloritzè im Osten Sardiniens zählt zu den schönsten Stränden der italienischen Insel. Sogar ihr einziger Nachteil ist ein Vorteil: Der Weg dorthin ist ziemlich beschwerlich – dafür ist es auch nie überfüllt. Denn es gibt nur zwei Möglichkeiten, die Bucht zu erreichen: mit dem Boot, oder über einen alten, steilen Trampelpfad. „Wenn ihr wüsstet, wo ich gerade bin – ihr würdet mich nicht finden!“

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  1. Es Trenc, Mallorca/Spanien – Alles für alle

Bis auf die vergleichbare Schönheit fast das Gegenteil der Cala Goloritzè: Es Trenc im Südwesten Mallorcas. Gut erreichbar, riesengroß, jede Menge Parkplätze, WCs, Restaurants und Strandbars, mit FKK-Bereich, für Windsurfer genau so perfekt wie für Kinder, da das Wasser über weite Strecken sehr flach abfällt. Ansonsten wie zu erwarten: feinster, weißer Sand, spektakuläre Sonnenuntergänge, superklares Wasser. „Ich bin zwar nicht so breit wie der Strand, aber auch nicht so klar wie das Wasser!“

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  1. Plage de Palombaggia, Korsika, Frankreich – Ein Traum in Sand und Sandstein

Ganz im Süden Korsikas, zwischen den Ortschaften Picovaggia und Bocca dell’Oro, erstreckt sich die weiß-sandige Palombaggia-Bucht. Der kilometerlange, von Pinienbäumen gesäumte Küstenabschnitt erinnert mit seinen sandsteinfarbenen Felsen an die paradiesischen Strände der Seychellen. Besonders beliebt sind der flache Einstieg und der Schatten spendende Wald hinter den großen Sanddünen. Und dazwischen sorgen wunderbare Strandbars für das leibliche Wohl. „Hi Leute, schönen Gruß von den Seychellen!“

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  1. Praia da Marinha, Algarve, Portugal – Der Weg ist fast schon das Ziel

Wer in Europa nach Süden geht, landet irgendwann in der Algarve. Die Strände am Ende Portugals sind an sich schon atemberaubend – haben aber darüber hinaus noch einen unschlagbaren Vorteil: die spektakuläre, von duftenden Wildkräutern bewachsene Natur auf dem Weg dorthin. Es lohnt sich, die letzten Kilometer mit dem Rad oder zu Fuß zurückzulegen – nachdem man eine Weile auf den „Rand der Welt“ zugegangen ist, wird man schließlich mit Stränden wie dem Praia da Marinha belohnt. „Liege grad am Rand der Alten Welt. Und ihr so? Gruß ins Büro J“

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  1. Playa de ses Illetes, Formentera, Spanien Das Thailand der Balearen

Die kleinste Baleareninsel Formentera (82 km²) hat keinen eigenen Flughafen – dafür aber einen Fähranleger und einige der schönsten Strände Europas. Von Ibiza aus schippert man entspannt rüber – und findet auch zur Hochsaison immer ein ruhiges Plätzchen. Der Inbegriff dieser Easyness ist der Playa de ses Illetes, der mit seinem feinen, weißen Sand locker mit den schönsten Stränden Thailands mithalten kann. Sehr gute Cocktails aus sehr guten Beachbars kommen auf Wunsch direkt ans Handtuch. So machen sich schöne Fotos für die Kollegen daheim wie von allein. „Muss ich noch was sagen?“

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  1. Vik Beach, Island –  Am Strand vom Märchenland

Wer schon genug „Paradies-Postkarten“ aus dem Süden nach Hause geschickt hat, geht einfach nach Norden: ein schäumendes Meer wirft sich auf schwarzen Lavasand, undurchdringlicher Nebel schiebt sich aus einer märchenhaften, majestätischen Landschaft Richtung Strand, der sich in seltsamen Felsformationen verliert –  am Vik Beach auf Island lassen sich Fotos machen, die einem keiner glaubt. Badehose trifft Herr der Ringe. „Mein Schhhhhhhhatz…. Mein Schhhhtrand!“

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Autor: Mathias Bünte